Holocaust-Gedenktag: Ausstellung „Der leere Stuhl“ in der Aula

Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen

Auch an unserer Schule wurde am Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In der Aula war dazu die Ausstellung „Der leere Stuhl“ zu sehen.

Sieben leer gebliebene Stühle standen symbolisch für Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt und ermordet wurden. Sie stehen für Menschen, die eine Lücke hinterlassen haben – in Familien, in Gemeinschaften, in unserer Gesellschaft. Auf jedem Stuhl erinnerten persönliche Gegenstände, Namen und Bilder an einzelne Schicksale. Kurze, eindringliche Texte ließen die Opfer selbst „sprechen“ und machten deutlich, dass hinter abstrakten Zahlen immer konkrete Menschen standen.

Begleitet wurde die Ausstellung durch erklärende Tafeln zum Holocaust und zur Ideologie des Nationalsozialismus. Dabei wurde bewusst gezeigt: Der Holocaust begann nicht mit Mord, sondern mit Ausgrenzung, Hass und der Abwertung von Menschen.

Die Ausstellung lud zum Innehalten ein und machte Erinnerung im Schulalltag sichtbar – gerade dort, wo sich Schülerinnen und Schüler täglich begegnen. Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. „Nie wieder“ ist kein rückblickender Satz, sondern eine Aufgabe für die Gegenwart.

Als Schule stehen wir für Respekt, Vielfalt und Menschenwürde. Im Selbstverständnis von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage setzen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung – heute und in Zukunft.