Weimarfahrt der 9. Klassen – kleine Stadt mit großer Geschichte
Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen
Geschichte und Kultur hautnah erleben, dazu gemeinsame Unternehmungen und genügend Zeit für eigene Entdeckungen – so lässt sich die Weimarfahrt der 9. Klassen treffend beschreiben.
Bereits am Anreisetag stand mit einer Stadtführung durch die historische Altstadt von Erfurt ein erster kultureller Höhepunkt auf dem Programm. Anschließend nutzten die Schülerinnen und Schüler die Freizeit für einen entspannten Bummel durch die Erfurter Fußgängerzone. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge, dem Abendessen und konnten die Schüler bei einer abendlichen Stadterkundung einen ersten Eindruck von Weimar erhalten.
Auch der nächste Tag zeigte sich wetterbedingt eher grau. Deshalb wurde der Spaziergang durch den Park an der Ilm mit Goethes Gartenhäuschen und die Besichtigung des historischen Friedhofs, auf dem – neben herzoglicher Prominenz – auch Goethe beigesetzt ist, stark verkürzt.
Unbeeindruckt vom Regen konnten die Schülerinnen und Schüler anschließend mithilfe von Audio-Guides die Wohnhäuser von Schiller und Goethe erkunden. Dabei wurde deutlich, wie unterschiedlich die Lebensverhältnisse der beiden berühmten Dichter waren: Während Schillers Wohnhaus eher schlicht und bescheiden wirkt, beeindruckt Goethes Anwesen durch seine Größe und Ausstattung. Nach so viel Kultur blieb auch genügend Zeit zur freien Verfügung, wenn auch wetterbedingt hauptsächlich in der Jugendherberge. Ein Lob an die neunten Klassen, die trotz des schlechten Wetters keine schlechte Laune hatten.
Ein besonders bewegender Programmpunkt folgte am letzten Tag der Reise: der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Die Eindrücke des ehemaligen Konzentrationslagers machten die Schrecken der nationalsozialistischen Vergangenheit auf eindringliche Weise sichtbar und stimmten viele nachdenklich. Der Besuch zeigte, wie wichtig es ist, die Erinnerung an diese dunkle Zeit der deutschen Geschichte wachzuhalten.








