Gegen das Vergessen: Vor über hundert Jahre endete der 1. Weltkrieg. Ein Krieg, der oft als „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird, da er eine neue, grausame Art des Kriegsführens einleitete, Staaten destabilisierte und letztendlich als Wegbereiter für den 2. Weltkrieg gesehen werden kann.
Um sich dieses, im Geschichtsunterricht besprochene Geschehen besser vorstellen zu können, fuhren die neunten Klassen nach Ingolstadt ins Armeemuseum zur Dauerausstellung zum 1.WK. Die Ausstellung ist in 35 Räume unterteilt, die einen guten Überblick über Ursachen und Verlauf des Krieges geben.Den Schülern bot sich die Gelegenheit, Realien aus dem 1.WK, Filmszenen und sowie den Nachbau einer Frontlinie zu besichtigen. Wie zermürbend und grausam der 1. WK war, konnte beim Durchgehen des dusteren Schützengrabens mit Unterständen, bei der Besichtigung von Handfeuerwaffen, Granaten und weiteren Geschossen, Gasmasken sowie Fotografien und Filmszenen nachempfunden werden.
Jessica (9b): Ich persönlich kann den Besuch nur empfehlen, da die allgemeinen Situationen durch die Materialen (Bilder, Texte, Gegenstände, Filme) äußerst gut veranschaulicht wurde. Noch dazu zeigt es das Leiden der Familien besser oder auch den brutalen Alltag an der Front. Was noch sehr gut präsentiert wurde, war die Nachbildung eines Schützengrabens im Raum 14.