Traditioneller Adventsmarkt an der AFR

Der traditionelle adventliche Abend war auch in diesem Jahr für Eltern, Schüler, Freunde der Schule sowie Ehemalige eine schöne Einstimmung auf den Advent. Neben Theater, Tanz und Musik war auch die Gelegenheit geboten, selbst gemachte Weihnachtsgeschenke, Dekoartikel oder Weihnachtsgebäck zu kaufen.
An Benachteiligte zu denken – dieser weihnachtliche Gedanke prägt schon immer den Adventsmarkt an der AFR. Ein Teil des Erlöses wird stets als Spende für bedürftige Kinder in Brasilien verwendet: Über das Waisenkinderhaus in Barretos, welches von Franziskanerinnen geführt wird.[print_gllr id=5284]
Aula, Gänge, Außenbereich und Turnhalle der AFR zeigten sich – von Schülern und Lehrern dekoriert – in adventlichem Glanz. Die Verkaufsstände hatten kunstvolle Holzschnitzarbeiten, Adventskränze, Marmeladen und weitere selbstgemachte Leckereien im Angebot; die Fülle war dem lang anhaltenden Fleiß der Schüler, Eltern und sogar Großeltern im Vorfeld geschuldet.
Für reichlich Stärkung nach dem „Shopping“ war ebenfalls bestens gesorgt: Glühwein, Herzhaftes und Crepes, sowie Schokobananen und ein von Schülereltern gespendetes Kuchenbuffet standen für die zahlreichen Gäste bereit.
Ein gut gemischtes Rahmenprogramm sorgte für Unterhaltung: Die Klänge der weihnachtlichen Lieder des Schulchors unter der Leitung von Musiklehrer Marius Sachse, der stimmungsvollen A-Capella-Stücke der Schulband um Konrektor Robert Gruber sowie von gemeinsam gesungenen Klassikern füllten die Turnhalle. Die Tanz-AG zeigte eine harmonische Choreographie zu „Hallelujah“ von den Pentatonix, die sich Sportlehrerin Barbara Leupacher ausgedacht hatte. Die Jüngsten der Schule zeigten mit „Weihnachten auf dem Dachboden“ (Leitung der Theatergruppe: Mignon Dobler) ihr schauspielerisches Talent. Das amüsant gestaltete Stück regte zum Schmunzeln an, aber auch zum Nachdenken darüber, welchen Stellenwert Weihnachten in unserer Überflussgesellschaft überhaupt noch hat.
Der „Überfluss“ an der AFR wird jedenfalls nicht „auf den Dachboden“ gestellt, sondern den Waisenkindern in Barretos zugutekommen.